[22.07.2010]
[02.-03.09.2010] in Kooperation mit dem DWD in Dessau
[8.9.2010] in der Stadthalle Idstein
Impulsreferat: Prof. Dr. Anton Maas (Universität Kassel, Vorstand Zentrum für umweltgerechtes Bauen (ZUB) und Fachgebiet Bauphysik)
Moderation: Swen Klauß (ZUB)
Prof. Dr. Maas bezieht den Bereich Bauen und Wohnen in zweierlei Hinsicht auf Aspekte des Klimawandels: Wie wirkt dieser auf das Bauen und Wohnen und wie beeinflusst dieser Bereich den Klimawandel.
Der Klimawandel wird das Wohnen beeinflussen, da steigende Außentemperaturen das gebäudenahe, städtische Mikroklima verändern werden. Damit sind auch Auswirkungen auf die Behaglichkeit in Gebäuden verbunden. Extremereignisse wie Hitzewellen, Starkregenereignisse und Orkane werden voraussichtlich zunehmen. Die sich verändernden Randbedingungen müssen beim Planen und Bauen berücksichtigt werden. Zur Gewährleistung der Behaglichkeit bei hohen Temperaturen im Sommer muss bei der einzusetzenden Anlagentechnik ein deutlicher Fokus in Räumen auf der Nutzung regenerativer Energien (Stichwort solare Kühlung) liegen.
Nach der Darstellung aktueller Energieverbräuche für Wohngebäude leitet Prof. Maas zu den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen über. Um den Verbrauch an fossiler Energie in Gebäuden, speziell im Baubestand, zu reduzieren, wurden von der Bundesregierung Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme auf den Weg gebracht. Die angesprochenen Aspekte bezeichnen die verfügbaren Instrumente sowie die zu beachtenden Restriktionen bei der Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz im Alt- und Neubau.